Aktuelles

Vorbereitung durch frühzeitige Information. Schulung zur Kirchengemeinderats- und Pastoralratswahl 2020

Im nächsten Jahr sind im Dekanat Heidenheim knapp 35.000 Menschen in 26 Gemeinden zur Wahl der neuen Kirchengemeinderäte  sowie in zwei Gemeinden für Katholiken anderer Muttersprache zur Wahl eines neuen Pastoralrates aufgerufen. Um diese Aufgabe zu meistern, wurden die Pfarramtssekretärinnen und der Pfarramtssekretär des  Dekanats bereits jetzt vorbereitet. Am Montag den 08. Juli 2019 fand für die 26 Teilnehmer eine Infoveranstaltung in der Dekanatsgeschäftsstelle Heidenheim statt. In kollegialer Runde wurden die Teilnehmer an die Neuerungen der nächsten Kirchengemeinderatswahl herangeführt. Durchgeführt wurde die Veranstaltung durch Herrn Dekanatsreferent Dr. Johannes Keppeler, Leiter der Dekanatsgeschäftsstelle, und Frau Dekanatsreferentin Ilse Ortlieb. Vieles hat sich gerade durch die im März neu erlassene Kirchengemeindeordnung verändert, abgeänderte Verfahrensweisen und Bestimmungen waren daher auch eines der Hauptthemen. Die nächste Kirchengemeinderatswahl macht einen großen Schritt nach vorne und wird digitaler. Ein spezielles Internetportal mit verschiedenen Tools hilft bei der Erstellung der Wahlunterlagen sowie bei der Auswertung des Wahlergebnisses. Den Teilnehmern wurden hierbei der Einsatz dieses Portals und dessen Funktionen erklärt. Da diese Veranstaltung die erste ihrer Art war, wurde diese von den Teilnehmern sehr positiv aufgefasst, viele hätten sich diese auch bei der letzten Wahl gewünscht.
Die Kirchengemeinderatswahl findet am 22. März 2020 statt. Wenn Sie sich daran beteiligen möchten, gerne als Kirchengemeinderatsmitglied kandidieren oder mehr Informationen möchten, besuchen Sie: www.wiesiehtsaus.de  

Florian Renner (Praktikant)

Goldenes Priesterjubiläum von Pfarrer Oster

Am 5. Juli 1969 wurde Pfarrer Oster mit 19 Mitbrüdern durch Bischof Carl Joseph Leiprecht zum Priester geweiht. Ein halbes Jahrhundert lang hat Pfarrer Oster durch seinen priesterlichen Dienst viele Menschen im Glauben gestärkt, sie seelsorglich begleitet, mit ihnen gefeiert und getrauert.
Innerhalb dieser 50 Jahre wirkte er als katholischer Priester von 1969 bis 1972 in Kornwestheim St. Martinus, von 1972 bis 1977 an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg sowie in Pleidelsheim, Großingersheim, Kleiningersheim und von 1977 bis 1990 im Priesterseminar Rottenburg a. N. Von 1990 bis 1999 arbeitete er als Klinikseelsorger im Krankenhaus St. Elisabeth, im Kinderkrankenhaus St. Nikolaus und in der Oberschwabenklinik Ravensburg. Bevor er Ruhestandsgeistlicher wurde, setzte er sich von 1999 – 2011 in der Stiftung St. Franziskus Heiligenbronn besonders für behinderte, alte und pflegebedürftige Menschen ein.
Pfarrer Oster ist vielen Gläubigen im Dekanat Heidenheim bekannt, da er an verschiedenen Kirchorten mit den Gemeinden Gottesdienst feiert. Hierbei kommt besonders sein Talent zum Tragen, in den Predigten das Wesen des Evangeliums den Menschen nahe zu bringen.
Am Sonntag, den 7. Juli 2019, wurde das Goldene Priesterjubiläum von Pfarrer Oster mit einem festlichen Dankgottesdienst mit Mozartmesse in Demmingen gefeiert.

Resonanz und Unverfügbarkeit. Dekanatsklausur 2019

Vom 2. bis zum 3. Juli 2019 fand die diesjährige Dekanatsklausur der pastoralen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wieder im Kloster Brandenburg in der Nähe von Illertissen statt.
Alle Teilnehmer waren eingeladen, miteinander über das Thema "Resonanz und Unverfügbarkeit“ nachzudenken. Die Referentin der Klausurtagung war Frau Carmen Hepp, Leiterin der Katholischen Erwachsenenbildung Kreis Heidenheim e.V. Sie ist Theologin und arbeitete, ehe sie ihre Tätigkeit in Heidenheim begann, an der Universität Tübingen und davor am Institut für Fundamentaltheologie und Religionswissenschaft der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Mainz.
In ihrem Vortrag stellte Frau Hepp die Theorie der Resonanz des Soziologen Hartmut Rosa vor und beleuchtete das dieser Theorie innwohnende Moment der Unverfügbarkeit. Anschließend diskutierten die Anwesenden lebendig mit Frau Hepp über die Beziehung von Resonanz und Unverfügbarkeit und die Anwendung von Begriffen der Naturwissenschaften in den Geisteswissenschaften. Am zweiten Klausurtag wurden in vier Arbeitsgruppen die Impulse von Hartmut Rosas Resonanztheorie im Hinblick auf die pastorale Arbeit reflektiert.
Die zweitägige Klausur bietet auch die Möglichkeit, dass sich die pastoralen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besser kennen lernen. Vor diesem Hintergrund war es besonders schön, dass Frau Minette und Herr Pfarrer Krieg eine künstlerische Soiree am Dienstagabend gemeinsam gestalteten.

Pfarrer Stadlbauer verlässt die Seelsorgeeinheit "Unteres Brenztal"

In den Sonntagsgottesdiensten wurde am Wochenende bekannt gegeben, dass Pfarrer Reiner Stadlbauer im kommenden Jahr die Seelsorgeeinheit Unteres Brenztal verlassen wird. Bischof Gebhard Fürst hat ihm die Kirchengemeinden in Rechberghausen und Wäschenbeuren (Seelsorgeeinheit »Unterm Staufen« im Dekanat Göppingen-Geislingen) verliehen. Stadlbauer, der die katholischen Kirchengemeinden in Giengen, Sontheim, Burgberg und Hermaringen seit September 2011 leitet, wird bis zu seinem Stellenwechsel im Frühjahr / Sommer 2020 die Leitung der Seelsorgeeinheit weiterführen.
Zusammen mit vielen haupt- und ehrenamtlich Engagierten der Kirchengemeinden sowie einem Team von pastoralen Mitarbeitern hat der 50-jährige neben seinen Aufgaben als Pfarrer in den zurückliegenden Jahren zahlreiche Wallfahrten durchgeführt und die Vernetzung der Kirchengemeinden vorangetrieben. Der Ausbau von modernen Kommunikationswegen wie Internet und Facebook waren ihm ebenso wichtig wie die klassische kirchliche Öffentlichkeitsarbeit. Dem Musikbegeisterten, der selbst Lieder komponiert und mit Gitarre begleitet, liegt die Förderung von vielfältigsten geistlichen Angeboten und Gottesdiensten besonders am Herzen.
Nach seinen Vikarsjahren in Ulm und in Aalen hat der gebürtige Geislinger, der vor seinem Theologiestudium als Betriebswirt und Anwendungsentwickler in der Industrie gearbeitet hat, in Giengen seine erste Pfarrstelle angetreten. Der Wechsel nach dann fast zehn Jahren entspricht dem üblichen Dienstauftrag eines katholischen Pfarrers.

 

 

„Noch nicht am Ende … Neue Bewegung braucht das Ehrenamt“

Der Sozialausschuss des Katholischen Dekanats Heidenheim hat am 15. Mai 2019 besonders die eingeladen, die sich in den Kirchengemeinden ehrenamtlich engagieren.
Vor ein paar Wochen wurde eine Studie veröffentlicht, die eine Langzeitprognose für die evangelische und katholische Kirche in Deutschland gestellt hat. Sie besagt u.a., dass sich in 40 Jahren die Zahl der Kirchenmitglieder voraussichtlich halbieren wird. Damit würden auch die Einnahmen über die Kirchensteuer deutlich zurückgehen. Es handelt sich um eine Prognose, die vielleicht nicht zutrifft. Dennoch ist es ratsam, schon heute damit zu beginnen, dem kirchlichen Ehrenamt verstärkt Aufmerksamkeit zu widmen.
Dieses „Zeichen der Zeit“ hat die Diözese Rottenburg Stuttgart bereits erkannt und diözesanweit Stellen für sogenannte „Ehrenamtskoordinatoren“ eingerichtet. In der Seelsorgeeinheit „Unteres Brenztal“ arbeitet Herr Robert Werner als Ehrenamtskoordinator, der bei der Abendveranstaltung am 15. Mai einen aufschlussreichen Impuls über das Wesen und die Entwicklung kirchlichen ehrenamtlichen Engagements in den letzten 40 Jahren gehalten hat.
Auch der Sozialausschuss des Dekanats sieht die Förderung des Ehrenamts als „Zeichen der Zeit“. Deshalb war es ihm ein Anliegen, von den Ehrenamtlichen zu hören, was sie motiviert, was ihnen hilft, was sie bremst und welche Wirkung ihre ehrenamtliche Arbeit aus ihrer Sicht erzeugt. Die Antworten werden nun ausgewertet und auf dieser Basis soll eine neue Veranstaltung organisiert werden, zu der wieder besonders die eingeladen werden, die sich in den Kirchengemeinden ehrenamtlich engagieren.

KGR-Wahl 2020 - Veranstaltungen zur Vorbereitung

Im kommenden Frühjahr werden in der Diözese Rottenburg-Stuttgart und der Erzdiözese Freiburg die neuen Kirchengemeinde- und Pastoralräte gewählt. Die Vorbereitungen dazu haben bereits begonnen.

Im Dekanat Heidenheim finden diese Veranstaltungen statt für

  • Pfarramtsekretärinnen:
    Informationsvormittag am Montag, 8. Juli 2019, von 9:00-12:30 Uhr
    in der Dekanatsgeschäftsstelle in Heidenheim (Schnaitheimer Str. 19, 2. OG)
  • Vorsitzende der Wahlausschüsse und Ansprechpartner/innen der SE:
    Informationsabend am Mittwoch, 9. Oktober 2019, um 19:30 Uhr
    im Gemeindezentrum St. Maria in Heidenheim (Schnaitheimer Str. 19, 1. OG)

Dabei geht es jeweils um Grundlegendes zur Wahl und deren Organisation sowieso die damit verbundenen Aufgaben.

Pilgerreise nach Rom und Padua vom 10.06.-15.06.2019 mit Dekan van Meegen

In der Pfingstwoche bieten wir vom 10.06. – 15.06.2019 eine Pilgerreise nach Rom und Padua an. Wir fahren mit dem Bus und wohnen in Rom in einer sehr schönen Unterkunft bei Ordensschwestern (jedes Zimmer verfügt über Dusche und WC). Mit einem großzügig angelegten Park, nahe gelegenen öffentlichen Verkehrsmitteln und der ruhigen Lage hinter dem Vatikan bietet diese Unterkunft einen guten Komfort. Da nur sehr wenige Einzelzimmer zur Verfügung stehen, können wir eigentlich (bis auf wenige begründete Ausnahmen) nur Doppelzimmer anbieten. Der Preis beträgt 590 Euro pro Person. Da wir in Vorkasse gehen müssen, bitten wir unbedingt, den Betrag gleich nach der Anmeldung auf folgendes Konto zu überweisen: IBAN: DE26 6006 9527 0654 3250 06 BIC GENODES1RNS bei der Volksbank Brenztal, Stichwort Rom 2019. Bei einem Vortreffen (Termin wird noch bekannt gegeben) werden wir dann umfänglich über die Reise informieren und uns entsprechend einstimmen. Im Reisepreis enthalten sind Fahrtkosten, Unterkunft, Halbpension, Führungen, Wochenkarte für öffentliche Verkehrsmittel und Eintrittspreise. Wegen großer Nachfrage bitten wir um baldige Anmeldung im Pfarrbüro Niederstotzingen (Tel. 07325/919066) oder per E-Mail: svenvanmeegen@web.de. In Rom wird uns Dekan van Meegen führen. Auf der Rückfahrt werden wir Padua (Wirkungsstätte und Grab des Heiligen Antonius von Padua) besichtigen.

Herr Pfarrer i.R. Hermann Borhauer ist verstorben

Nach seiner Priesterweihe im Jahr 1968 in Rottenburg war er Vikar in Großallmerspann, Heilbronn-Böckingen und Ehningen. Pfarrer war er in Gärtringen, Ellenberg und Wört, zuletzt bis 1998 in NIederstotzingen, Oberstotzingen und Stetten ob Lontal. In seinen ehemaligen Gemeinden sowie zum Schluss im Jordanbad in der Gemeinde Ummendorf hat er gerne als Pensionär mitgeholfen.
Wir danken Ihm für seinen priesterlichen Dienst. Requiescat in Pace!

(Bitte klicken Sie auf die Überschrift, so können Sie die komplette Traueranzeige lesen)

Ein Vorbild des Ehrenamts. Nachruf für Wolfgang Weber

In der vergangenen Woche ist Herr Wolfgang Weber nach langer Krankheit verstorben. Im Dekanatsrat des Katholischen Dekanats Heidenheim, in der Katholischen Erwachsenenbildung Kreis Heidenheim e.V. (keb Heidenheim), in der Katholischen Arbeitnehmerbewegung im Bezirk Heidenheim (KAB im Bezirk Heidenheim), in seiner Heimatgemeinde Mariä Himmelfahrt sowie in der KAB Königsbronn hat sich Herr Wolfgang Weber jahrzehntelang in verschiedenen Ehrenämtern freigiebig engagiert, so dass er zu einem Vorbild für das kirchliche Ehrenamt wurde.
Herrn Wolfgang Weber zeichneten seine freundliche Zugewandtheit, seine vornehm zurückhaltende Art sowie seine große Kompetenz im Finanz- und Buchhaltungswesen aus. Mit diesen Stärken prägte und bereicherte er die Arbeit der kirchlichen Gremien, für die er in seiner Freizeit tätig war.
Auf der Dekanatsebene war Herr Wolfgang Weber langjähriger Zweiter Vorsitzender des Dekanatsrats und Mitglied des Geschäftsführenden Ausschusses des Dekanatsrats. Im Dekanatsrat, der vom Dekan und dem Zweiten Vorsitzenden geleitet wird, hat Herr Weber zusammen mit dem Dekan, dem Stv. Dekan und den Vertretern aus den Kirchengemeinden kreativ und kompetent das Dekanat maßgeblich geprägt und bereichert.
Im Jahr 1991 wurde Herr Wolfgang Weber zum Vorsitzenden der keb Heidenheim gewählt. Diese Funktion übte er 25 Jahre lang aus, ehe Frau Doris Boch seine Nachfolge antrat. Unermüdlich unterstützte er mit seinen Charismen die keb Heidenheim. Zusammen mit den Geschäftsführern, angefangen von Frau Gisela Puck über Herrn Ludger Bradenbrink bis hin zu Herrn Dr. Johannes Keppeler, leitete er die Geschicke des Vereins.
Als Vorsitzender der KAB im Bezirk Heidenheim und der KAB Königsbronn setzte sich Herr Wolfgang Weber konsequent für die Belange und die Fort- und Weiterbildung der Arbeitnehmer ein. So initiierte er beispielsweise die Veranstaltungsreihe „Sonntagsgespräche“, die im katholischen Gemeindehaus in Königsbronn stattfindet. Bei ihr werden aktuelle Themen der Arbeitswelt und Gesellschaft diskutiert.
In Dankbarkeit nehmen die Menschen im Katholischen Dekanat Heidenheim Abschied von Herrn Wolfgang Weber, einem Vorbild für das kirchliche Ehrenamt.

 

Caritas-Opfer. 16./17. März 2019

Zum Caritas-Opfer 2019 bitten wir Sie in diesem Jahr um einen Beitrag für unser Projekt "ChancenPlus". Die Caritas-Stiftung "Knalltüte" rief dieses Projekt im letzten Jahr ins Leben. Dieses Projekt will die Situation von Kindern und Jugendlichen in Ostwürttemberg verbessern, die in ihrer Familie von Einkommensarmut betroffen sind. Sie haben weniger Teilhabemöglichkeiten als andere. An dieser Stelle setzt das Projekt "ChancenPlus" an. Wie der Name schon erkennen lässt wollen wir - auch mit Ihrer Spende - einen Beitrag leisten, dass junge Menschen aus unserer Region durch materielle oder finanzielle Hilfe gefürdert werden und damit Teilhabe ermöglicht wird. (Kontonummer und Details, bitte auf Überschrift klicken).

 

Dekanatskonferenz mit Bischof Fürst

Am 17. Januar 2019 fand in der Kirchengemeinde St. Bonifatius in Schnaitheim die Dekanatskonferenz der pastoralen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Katholischen Dekanats Heidenheim statt. Als Gast durfte der Bischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart Dr. Gebhard Fürst begrüßt werden. Zunächst fand ein geistlicher Impuls in der Kirche statt. Anschließend konnten die pastoralen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über ihre Freuden und Nöte in den Seelsorgeeinheiten und in der Kategorialseelsorge berichten, worauf Bischof Fürst einfühlsam antwortete. Auch wurde über die bevorstehenden Kirchengemeinderatswahlen im März 2020 und den Stand bei der Prävention von sexuelllem Missbrauch gesprochen.

Stellungnahme von Herrn Dekan van Meegen zum Thema "Kirchenaustritt"

Jeder Kirchenaustritt ist einer zuviel und schmerzt uns sehr! Wenn jemand aus der Kirche austritt, ist das oft der letzte Schritt, der sich aber schon lange Zeit vorher abgezeichnet hat. Zwei Hauptgründe gibt es dafür: erstens die Entfremdung von der Kirche und zweitens der finanzielle Aspekt. Beide Gründe beeinflussen sich gegenseitig. Skandale sind dann noch der letzte Anschiebepunkt zum Austritt. Jedem Menschen der ausgetreten ist schreiben wir einen Brief und machen ein Gesprächsangebot. ABER: Jeder Kirchenaustritt hat vor allem für die Kirchengemeinde vor Ort negative Auswirkungen. Denn es fehlt ein Kirchenmitglied, eine einmalige Persönlichkeit in der Gemeinde. Und die Kirchengemeinden bezahlen von den Kirchensteuermitteln die Angestellten in der Gemeinde vor Ort sowie den Unterhalt der Gebäude, Gemeindezentren, soziale, caritative, kulturelle und pädagogischen Dienstleistungen. Eine Person ist z.B. ausgetreten und hat dies damit begründet, dass sie nicht mitbestimmen könne, wofür ihre Kirchensteuermittel verwendet werden. Ich habe dieser Person geantwortet, dass dies so nicht stimme, da der Kirchengemeinderat vor Ort, ein von den Gemeindemitgliedern gewähltes Gremium ist, die Steuermittel verteilt. Jeder kann an diesen Sitzungen teilnehmen und es gibt die Möglichkeit sich in den Kirchengemeinderat wählen zu lassen. Es kam keine Rückmeldung mehr von dieser Person. Eine andere Person schrieb mir, dass sie aus der Kirche austrete, weil der Bischof jedem Pfarrer drei Kinder zahle. Dieses Stammtischgerücht hält sich unentwegt und wir haben alle Personalakten seit 1945 auf diesen Vorwurf prüfen lassen. Bei keinem einzigen Fall war dies zutreffend. Auch hierauf kam keine Antwort. Was mich aber am meisten schmerzt ist, dass wir im Dekanat Heidenheim in den Gemeinden überaus fleißige, liebevolle und hoch engagierte Menschen haben, die durch jeden Kirchenaustritt abgestraft werden. Von der Klinikseelsorge über die Pastoralteams in den Gemeinden, die Caritas, der Tafelladen, das neu entstehende Hospiz Barbara, die vielen Gottesdienste, Sakramente, kirchlichen Feste, Konzerte, Bildungsveranstaltungen, Kinder- Jugend und Seniorenarbeit, Begleitung von Menschen in Not etc. Ich weiß, dass das nicht die Absicht der Menschen ist, die austreten, aber die Folgen spüren eben vor allem die Menschen in den Gemeinden vor Ort. Ich bin seit 15 Jahren Seelsorger und nur in zwei Fällen haben Menschen die ausgetreten sind weiterhin die Gemeinde vor Ort unterstützt. Wenn ich bei den anderen Sozialinstitutionen nachfrage, ob die Ausgetretenen dort dann das gesparte Geld spenden kommt die Rückmeldung, dass es nicht mehr als 5% sind. Viele der Ausgetretenen nutzen aber weiterhin die mitmenschlichen Angebote, kirchliche Dienstleistungen, Gebäude, Plätze und seelsorgerlichen Angebote. Ich frage mich daher, wo die Solidarität bleibt? Werden unsere Bemühungen für die Menschen vor Ort, die Ökumene, den interreligiösen Dialog, die kulturellen Leistungen nicht wertgeschätzt? Wie oft wurde ich bei Austrittsgründen belogen, im Nachhinein bösartig behandelt und verleumdet! Wenn ich das alles öffentlich machen würde oder könnte, es wäre ein katastrophales Bild der säkularen Gesellschaft. Was bleibt? Wir können nur unsere Arbeit so professionell wie möglich weitermachen und es läuft wahrscheinlich auf eine sog. Entscheidungsgemeinde, ein Entscheidungschristentum hinaus. Das heißt, die wenigen, die wirklich ihren Glauben leben, werden uns weiterhin unterstützen, die Kirchengemeinde prägen und das Christentum hier nicht aussterben lassen. Allen die sich in unserem Dekanat kirchlich engagieren gilt mein Dank und meine zukünftige Aufmerksamkeit.

Dekan Prof. Dr. Sven van Meegen.

ehe.wir.heiraten... Unsere Kurse 2019

Herzlich laden wir Paare, die kirchlich heiraten möchten, zu folgenden Ehekursen im Jahr 2019 ein: 25. Januar 2019, 22. März 2019 oder 28. Juni 2019. Sie finden jeweils von 17:00 bis 21:30 Uhr im Katholischen Dekanatshaus Heidenheim (2. OG) statt.
Alle Paare und Ehepaare sind herzlich zum "Outdoortag. 'in Bewegung und draußen'" am 6. April 2019 von 10:00 bis 16:00 Uhr im Eselsburger Tal (Treffpunkt am Wanderparkplatz beim Jurawell in Herbrechtingen) eingeladen.
Für die Teilnahme zu den Veranstaltungen bitten wir um Anmeldung: Dekanatsgeschäftsstelle Heidenheim, Schnaitheimer Str. 19, 89520 Heidenheim, Tel: 07321 9315 50, E-Mail: dekanat.heidenheim@drs.de.
Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer (bitte auf die Überschrift klicken).

Ökumenischer Deutsch-Arabischer Gottesdienst in Schnaitheim

Am Sonntag, 20. Januar 2019, wird zum zweiten christlichen ökumenischen Gottesdienst in deutscher und arabischer Sprache nach Schnaitheim eingeladen. Der Gottesdienst beginnt um 16 Uhr in der katholischen. St.-Bonifatius-Kirche (Brenzlestraße 32). Der aus Syrien stammende Pfarrer Mayas Abboud wird als Vertreter der Griechisch-Katholischen-Melkitischen Kirche in Deutschland mit uns den Gottesdienst feiern.

Am Montag, 21. Januar 2019, findet ein Informationsabend mit Pfarrer Abboud ab 19 Uhr im Katholischen Gemeindeheim in Schnaitheim (Brenzlestraße 34) statt. Die Leitfrage des Vortrag- und Gesprächsabend lautet „Wie funktioniert das Leben als arabischer Christ in Deutschland?“ und steht unter dem Titel „Das Band des Friedens knüpfen – Wie Christen aus dem Orient eine Beziehung zur örtlichen Gemeinde finden können“.

Flyer

Frau Rosemarie Haußmann ist verstorben

Wir müssen Ihnen die traurige Nachricht mitteilen, dass Frau Rosemarie Haußmann verstorben ist. Sie arbeitete seit dem 1. April 1980 für das „Verwaltungsaktuariat der Diözese Rottenburg-Stuttgart mit Sitz in Heidenheim“. Diese Einrichtung wurde im Jahr 2001 mit der Gesamtkirchenpflege Heidenheim zum Katholischen Verwaltungszentrum Heidenheim zusammengeschlossen. Zuständig war Frau Haußmann für die Buchhaltung aller Dekanatsgemeinden im Dekanat Heidenheim, für Versicherungsangelegenheiten und Buchhaltung sowie für die Mitgliederverwaltung des Katholischen Krankenpflegevereins. Am 30. April 2011 hat sie nach über dreißigjähriger Tätigkeit im Katholischen Dekanat Heidenheim ihren wohlverdienten Ruhestand begonnen. Wir werden Frau Haußmann ein ehrendes Andenken bewahren. Requiescat in Pace!

Uganda-Reise 2019 mit Pfarrer Dr. Denis Mpanga

Seit sechs Jahren organisiert Pfarrer Dr. Denis Mpanga jedes Jahr eine Reise für Interessierte nach Uganda. Auch nächstes Jahr bietet er eine Reise nach Uganda vom 25. Februar bis zum 9. März 2019 an. Bitte klicken Sie auf die Überschrift, um nähere Informationen zu der Reise zu erhalten.

SWR-Interview mit Dekan van Meegen

Herr Dekan Sven van Meegen wurde im SWR-Studio Ulm zu den Themen Kinderarmut und Ökumene interviewt. Bitte klicken Sie auf folgenden Link, um das Interview anschauen zu können: https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/ulm/Heidenheimer-Dekan-Sven-van-Meegen-Kaempfer-fuer-die-Oekumene,kaempfer-fuer-die-oekumene-100.html