Aus dem Dekanat: Ein Beispiel für Kirche an vielen Orten

Kirche ereignet sich an vielen Orten, in unterschiedlichen Formen und betrifft nicht nur Menschen. Das zeigt das Beispiel des Tiersegnungsgottesdienstes in Dischingen mit 70 menschlichen Gottesdienstbesuchern sowie 27 Hunden, zwei Katzen und zwei Kaninchen.
Mehr dazu hier: www.swp.de/suedwesten/landkreise/lk-heidenheim/27-hunde_-zwei-katzen_-zwei-kaninchen-beim-tiergottesdienst-26836624.html

Halbzeit auf dem Entwicklungsweg

Der Prozess „Kirche am Ort - Kirche an vielen Orten gestalten“ ist auf fünf Jahre angelegt. Voraussichtlich im März 2020 werden überall neue Kirchengemeinderäte gewählt. Bis dahin soll auch geklärt sein, wie Menschen am jeweiligen Ort das Evangelium entdecken, leben und verkünden wollen.

Veränderung wird zur Daueraufgabe. Das realisieren im Prozess nach und nach alle Beteiligten auf allen Ebenen. Noch werden diese Veränderungen nicht überall gleich akzeptiert. Derzeit überwiegt noch die Tendenz zum Bewahren und Erhalten des Bestehenden.

Hier können Sie die Halbzeitbilanz der Diözese mit Erfahrungen von vielen Orten lesen!

 

 

Dekanatstag "Anders leiten!"

Ehren- und hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der sechs Seelsorgeeinheiten kamen am 25. November 2017 beim Dekanatstag im Heilig-Geist-Zentrum Giengen zusammen. Von 14 bis 18 Uhr stand das Thema „Anders leiten“ im Mittelpunkt. Verschiedene Impulse boten die Möglichkeit, Perspektiven für Gemeinden zu entdecken. Denn Veränderungen in Gesellschaft und Kirchengemeinden erfordern neue Leitkulturen. - Was bedeutet zukünftig Leitung? Wie kann Leitung anders gelingen? Diese Fragen stehen im Zusammenhang mit dem diözesanen Entwicklungsprozess „Kirche am Ort – Kirche an vielen Orten gestalten“.

Referentin beim Dekanatstag war Frau Prof. Dr. Katharina Karl. Sie lehrt Pastoraltheologie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule der Kapuziner in Münster und ist Leiterin des Jugendpastoralinstituts Don Bosco. Nach einem Impulsreferat konnten die Teilnehmer in verschiedenen Workshops das Thema vertiefen. Die Beteiligung von Laien in der Kirchenleitung war Thema in der von Dr. Johannes Keppeler geleiteten Gruppe. Daneben bestand Gelegenheit sich mit Frau Karl über Erfahrungen in Leitungsteams auszutauschen. Auch die Leitung von Jugendverbänden und deren Unterschiede bzw. Gemeinsamkeiten  sowie Impulse für Gemeinden beleuchtete der Workshop, der von Eva Leibig und Verena Weiler begleitet wurde. Bei "Leadership und Management" mit Susann Jäger-Minette wurden die Führungsstrukturen in der katholischen Wohlfahrtspflege, der freien Wirtschaft und von Kirchengemeinden verglichen.

Darüber hinaus bot der Nachmittag Zeit für Begegnungen und Inspiration sowie regen Austausch über die Gemeindegrenzen hinaus.

Zu den Inhalten der Workshops finden Sie Eindrücke hier